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Die homerische Triade:
Die Zukunft wurzelt im Gedächtnis der Vergangenheit

[1]942 Wörter

Übersetzt von Le Fauconnier

Für die Ältesten war Homer “der Anfang, die Mitte und das Ende”. Eine Weltanschauung und sogar eine Philosophie leiten sich implizit aus seinen Gedichten ab. Heraklit hat den kosmischen Sockel mit einer formulierung gut zu ihm zusammengefasst: “Das Universum, das für alle Wesen gleich ist, wurde von keinem Gott oder menschen geschaffen;sondern es war immer, ist und wird ewig lebendiges Feuer sein . . .”

1. Die Natur als Sockel.

Bei Homer, die Wahrnehmung eines erstellt nicht und geordneten Kosmos, geht mit einer verzauberten Ansicht einher, der alten Mythen kommt. Mythen sind kein Glaube, sondern die Veranstaltung des Göttlichen in der Welt. Artemis (Diana für die Römer) schütz Wälder, Felsen, wilde Tiere, die eine Seele haben. Die ganze Natur verwechselt sich mit was ist heilig, und die Menschen sind nicht isoliert von ihr. Aber sie ist nicht dazu bestimmt, die Launen der Menschen zu befriedigen.

Dagegen, in der Immanenz der Natur, finden die Menschen, hier und jetzt Antworten auf ihre Ängste: «Wie die Blätter entstehen, so tun die Menschen. Turnusgemäß sind die Blätter bei dem Wind auf den Boden ausschütten verteilt, und den grünen Wald, der sie in den Frühlingstagen geboren lässt. So Menschen: wird eine Generation geboren, wenn die andere verschwindet.» (Ilias, VI, 146). 

Dreh das Rad der Jahreszeiten und des Lebens, jeder überträgt etwas von sich an die, die folgen werden, so dass sie ein Stück der Ewigkeit werden werden. Diese Gewissheit ist durch Bewusstein der Erinnerung bestärkt, die in den Gedächtnis an das Zukunft zu hinterlassen ist, was Hélène in der Ilias sagt: «Zeus hat uns ein hartes Schicksal gemacht, damit wir später von den kommenden Menschen gesungen werden» (VI, 357-358).

Vielleicht, aber der Ruhm eines edlen Namens verschwindet wie alles andere. Was nicht verloren ist, ist innerlich, vor sich selbst, in der Wahrheit des Gewissens: mit Edel gelebt haben, ohne Niederträchtigkeit, fähig sein, zu gelebt haben, in Übereinstimmung mit den Vorbild, dass man sich gewählt hat.

2. Erstklassigkeit als Ziel

Wie die Helden suchen die wahren, edlen und vollendeten Männer (Kalokagathia, was ist «schön und gut») im Mut des Handelns das Maß ihrer Erstklassigkeit (Arete), wie Frauen in der Liebe oder die Selbstaufopferung das Licht suchen, die sie existieren lässt. Den einen wie den anderen ist nur wichtig, was schön und stark ist.

“Immer der Beste sein”, empfiehlt Peleus seinem Sohn Achilleus, “den Sieg über alle anderen davontragen” (Ilias, VI,208). Als Penelope von dem Gedanken gequält wird, dass ihr Sohn Telemock von den “Bewerberns” (Usurpatoren) getötet werden könnte, fürchtet sie, dass er “ohne Ruhm” sterben könnte, bevor er alles nötige tut, um ein Held zu werden, der ihrem Vater gleichkommt (Odyssee, IV, 728).

Sie weiß, daß die Menschen nichts von den Göttern erwarten sollten und, dass die Mittel nur von Menschen selbst kommen werden, was von sie hoffen müssen. So sagt Hector, indem er ein verhängnisvolles Omen abwendend: “Es gibt nur ein gutes Omen, und das ist, für sein Vaterland zu kämpfen” (Ilias, XII, 243).

Beim letzten Kampf der Ilias, als er erkannt, dass er von den Göttern oder dem Schicksal verurteilt wird, reißt sich Hector in einer Anwandlung von tragischen Heroismus aus der Hoffnungslosigkeit heraus: «Nun! Nein, ich will nicht ohne Kampf, ohne Ruhm oder ohne einer hoher Heldentat sterben, dessen Erzählung die kommenden Männer erreichen wird» (XXII,304-305).

3. Schönheit als Horizont.

Die Ilias beginnt mit dem Zorn des Achilleus und beendet sich mit der Beruhigung dieser Wut vor Priams Schmerz. Die Helden von Homer sind keine Perfektionsmodelle. Sie sind disponiert für Fehler und Maßlosigkeit, im Verhältnis zu ihrer Vitalität. Aus diesem Grund unterwerfen sie unter ein immanentes Gesetz, das die griechischen Mythen und die Tragödie zuzuträumen ist. Jedes Verschulden beinhaltet Vergeltung, die von Agamemnon wie die von Achilleus.

Aber auch der Unschuldige kann plötzlich vom Schicksal getroffen werden, wie Hektor und so viele andere, denn niemand ist vor dem tragischen Schicksal sicher. Diese Vision des Lebens ist der Idee einer transzendentalen Gerechtigkeit, die das Böse oder die Sünde bestraft, fremd. Bei Homer sind weder Vergnügen noch Der Geschmack von Kraft noch Sexualität dem Bösen gleichzusetzen. 

Helena ist nicht schuldig des Krieges von den Göttern gewollt (Ilias, III, 161-175). Nur die Götter sind schuldig, wenn es um die Unabwendbarkeit geht, die auf die Menschen sticht ein. Die Tugenden, die Homer singt, sind nicht moralisch, sondern ästhetisch. Er glaubt an die Einheit des Menschen, die von sein Stil und seine Taten gekommt ist.

Die Menschen definieren so sich angesichts auf das Schöne und an was ist Hässliche, das Edle und an was ist nichtswürdig , und nicht hinsichtlich das Gute oder das Böse.

Oder, um es anders auszudrücken: Die Anstrengung zur Schönheit ist die Voraussetzung des Guten. Aber Schönheit ist nichts ohne Loyalität und Tapferkeit. So kann Paris nicht wirklich gut aussehend sein, weil er so ein Feigling ist. Nur ist er Schönling, den sein Bruder Hector und sogar Helena verachten, die sie auf magische Weise verführt hat. Demgegenüber bewahrt Nestor trotz seines Alters die Schönheit seines Mutes.

Ein schönes Leben, das Endziel der griechischen Philosophie, dessen wesentlicher Ausdruck, Homer war, setzt den Kult der Natur voraus, die Achtung der Schamhaftigkeit (Nausicaa oder Penelope), das Wohlwollen des Starkers für den Schwacher (außer in den Kämpfen), die Verachtung für den Niederträchtigkeit oder die Hässlichkeit, die Bewunderung für den unglücklichen Helden. 

Wenn die Beobachtung der Natur den Griechen beibringt, ihre Leidenschaften zu messen, ihre Wünsche zu beschränken, ist nicht langweilig die Vorstellung, die sie sich vor Platon von Weisheit machen. Sie wissen, dass Weisheit mit den grundlegenden Harmonien verbunden ist, die aus der Überwindung der Gegensätze geboren sind: männlich und weiblich, Gewalt und Sanftmut, Instinkt und Vernunft. Heraklit war der Lehre von Homer gefolgt, als er sagte: «Die Natur liebt die Gegensätze: mit ihnen erzeugt sie Harmonie».